Wilfried Hacheney » Wasserwissenschaft » Wasserqualität
Hacheney "... Die Gesetze der Chemie sind bezüglich des Wassers und insbesondere im Bereich des menschlichen Stoffwechsels wirkungslos." (Wilfried Hacheney)

Startseite

Aktuell

WasserwissenschaftEntwicklungsgeschichteWesen zweier WeltenWasser: Mehr als H2OWarum ist Wasser flüssig?Eisen: festes WasserTrinkwasserqualität Levitation & Nanodynamik Organische Physik Forschung & Anwendung Produkte von HACHENEY®

Wir über uns Veranstaltungen Kontakt

Fragen & Antworten Publikationen Hacheney Lexikon

Impressum / Haftung




Wasserqualität aus physikalischer Sicht

Das modernste Wasserwerk der Welt bis zur Stunde, in Hamburg, ist aus meiner Feder, das heißt aus dem Arbeitskreis herausgeflossen. Ein Wasserwerk mit 180.000 Kubikmetern Tanks.
Wir haben durch nachträgliche Berechnung an den Unterströmungen in der Elbe herausgefunden, daß das nicht lange gutgehen kann, durch Störungen der Strömungen. Grundwasser ist nicht ein unter der Erde befindliches Wasser, wie selbst manche Biologen es sich vorstellen, sondern es ist ein ganz filigranes System feinster Poren, größter spezifischer Oberflächen. Und wenn die Strömungen durch derartige Quanten abgezogen werden, gibt es hier gewaltige Störungen und ebenso gewaltige Veränderungen, auf die ich gleich zu sprechen komme.

Das Wasser, das durch so ein Wasserwerk geht, ist gegenüber dem Grundwasser - nehmen wir an, es sei gut - vollkommen verändert. Es wird aus Gründen der Erhaltung der Rohrnetze, aus Gründen zur Erhaltung der technischen Substanz, ummodelliert. Substanzen werden herausgezogen, Eisen, Mangan und sonstige Situationen, es werden Fällungen vorgenommen, chemische Prozesse, physikalische Prozesse, es wird entgast, es wird wieder begast, es wird mit Phosphaten geimpft und dergleichen Dinge mehr.
Das Wasser, das bis zum Kran geliefert wird, gemäß der Trinkwasserverordnung, ist ein Wasser, das mit Wasserqualität auf der Grundlage einer nur annähernd wissenschaftlichen Forschung, nichts zu tun hat. Es ist ein rein praktisch durchgeführter Prozeß, ausschließlich gestützt und verlangt auf der Grundlage des Seuchengesetzes. Es ist ein vollhygienisiertes Brauchwasser.

In der Abwassertechnik spricht man vom Einwohnergleichwert. Der Einwohnergleichwert bedeutet, daß auf die Abwassermenge, die ein Mensch verursacht, ein durch Gewerbe und Industrie verursachter Multiplikator angewandt wird. Im Mittel liegt der Einwohnergleichwert in der Bundesrepublik bei 21 bis 24. Das heißt, die jetzt fast 80 Millionen Menschen in Deutschland, nutzen und verbrauchen soviel Wasser wie ca. 1,7 Milliarden Menschen.

Zum Vergleich: In der Landwirtschaft ernährte ein Bauernhof vor 70 Jahren auf der Grundlage von 100 Hektar ca. 1.600 Menschen. Ein Industriebauernhof der gleichen Größenordnung, also ein Monokulturanbauer mit all den Technologien, die wir heute haben, ernährt nur noch 426. Der Energiefaktor in der Landwirtschaft stieg gegenüber dem Energiefaktor der Jahrhundertwende auf 23, das heißt, wir verbrauchen 23mal mehr Energie für einen Doppelzentner Weizen in der Produktion, als das um die Jahrhundertwende nötig war.

Weltweit, müsste unbedingt ein Energiegleichwert einführt werden, Dieser würde, zugunsten der Industriegesellschaft gerechnet, mindestens bei 18 liegen. Wenn Sie also weltweit 6 Milliarden mit 18 multiplizieren dann heißt das, die durchschnittliche Abnutzung der Lebenskräfte der Erde, wie Wasser, Boden, Luft, liegt real bei ungefähr 110 Milliarden Menschen.

©Wilfried Hacheney, Januar 2006

Druckversion

Aktuelle Infos

Newsletter

Vorname

Nachname

Email-Adresse


95.036 Gäste seit 01.08.2007
Views: 293.989 - Online: 6
Dipl. Ing. e. Phys. Wilfried Hacheney · Am Königsberg 15 · 32760 Detmold
Tel.: 05231 - 47 031 · Fax: 05231 - 41 84 · Email: info@wilfried-hacheney.de

Code & Hosting: .::toYOUcom::.