Wilfried Hacheney » Wasserwissenschaft » Warum ist Wasser flüssig?
Hacheney "... Und der Goetheanismus fordert ja nicht umsonst, dass der Mensch nicht glauben soll und nicht zu glauben hat, sondern zu erkennen hat. Heute steht dieses Prinzip im Raum der Ereignisse diametral dem technokratischen Denken gegenüber." (Wilfried Hacheney)

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Warum ist Wasser flüssig?

In seinem Staatsexamen theoretische Physik wurde Wilfried Hacheney von dem großen Experimental-Physiker Gerdsen gefragt: "Warum ist Wasser flüssig?".
Normalerweise, d.h. den Prinzipien des periodischen Systems der Elemente folgend, also nach allen bestehenden Gesetzen müsste es unter den Bedingungen, die wir hier auf der Erde haben, noch gasiger sein als Schwefelwasserstoffe. An dieser Flüssigfrage zerbricht die herrschende Lehre.

Es war Prof. Bernal, der sich - genau wie David Bohm - 1959 an der Royal Academy in London dieser Sache auf der Grundlage einer ganz anderen Arbeitsmethode näherte, die aber bis heute noch nicht in der Realität angefasst worden ist. Er hat gesagt: "Die Flüssigphase des Wassers" kann überhaupt nichts mit Chemie oder mit Zwischenatomen oder mit Ladungen oder mit sonst irgendwas zu tun haben. Das kann nur zu tun haben mit einer fortwährenden inneren Umgestaltung des Wassers, mit einer "inneren Morphologie". Und er hat gesagt: "Wir haben ja in der Geometrie fünf Grundformen, die Formen der fünf platonischen Körper." Und er hat in der Royal Academy ein wunderbares Experiment gemacht, ich glaube, Goethe hätte es in dem Fall nicht besser gekonnt. Aber es war ein Goethe-gemäßes Experiment von einem ganz glasklaren Naturwissenschaftler, einem Physiker.
Er hat sich fünf verschiedene Prismentypen herstellen lassen von einer Dimension von ca. 2,5 mm Kantenlänge. Er hat jeweils einen Typ in Säcke sortiert und dann über einer definierten Rutsche, das heißt in gleicher Glätte und gleicher Bahnneigung, ausgeschüttet. Es ist alles so liegengeblieben wie ausgeschüttet. Nur der Sack mit den Oktaedern, einem Achtflächer, sind in ihrer Menge heruntergerutscht, man muß schon sagen, geflossen, daß es aussah, als wäre es Wasser.
Und dieser Mann hat die geniale Feststellung getroffen, daß die Flüssigphase des Wassers ausschließlich zusammenhängt mit einer inneren Ordnung, das heißt, im Wasser, so sagte er, müssen Bildekräfte sein, die eine innere molekulare Ordnung herbeiführen. Diese Ordnung ist fortlaufend veränderbar. Und nur im Verhältnis der jeweiligen Ordnungen zueinander.

©Wilfried Hacheney, Januar 2006

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