Wilfried Hacheney » Wasserwissenschaft » Eisen: Festes Wasser
Hacheney "... Gemäß dieser [unserer] Ergebnisse müsste das ganze Abwasser-Regelwerk sowie auch die Trinkwasserverordnung von Grund auf revidiert werden." (Wilfried Hacheney)

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Eisen: festes Wasser

Wenn Sie ein altes Römpp-Lexikon der 20er Jahre nehmen, da steht noch unter Eisen: festes Wasser. Römpp ist ja eindeutig für Chemiker und auch teilweise Physiker ein unersetzbares und auch repräsentatives Nachschlagewerk.
Der Kristallograph oder der Eisenhüttenmann weiß natürlich, daß Eisen eine hexagonale Struktur hat. Wenn Sie Wasser gefrieren, hat das Eis einen sechseckigen Kristall. Eisen als Kristall ist gleichermaßen hexagonal.

Sie haben da schon eine Gleichheit. Für mich war das als Eisenhüttenmann zu damaliger Zeit von großer Bedeutung und auch schon gewisser Durchsichtigkeit, weil Eisen in bezug auf Kräfteeinflüsse unerhört reagiert in der Qualität.
Ja, und nun stand die Frage im Raum: Die Homöopathen verwenden Wasser, es werden also Kräfte hineingegeben - das ist zwar alles nicht anerkannt, das ist halbes Wolkenkuckucksheim, aber irgendwas ist doch am Wasser dran. Ich kannte damals noch nicht die Arbeiten von Börne, der dann diese Frage auch endgültig klärte, aber daß da eine gewisse Ähnlichkeit war in einem veränderten Verhalten des Wassers in Abhängigkeit von den inneren Strukturen, das heißt, konkret von den Kristallstrukturen, ob das Eis immer sechseckig bleibt im Kristall, das war schon von großer Wichtigkeit.

Experiment: Oktaedrisches Eisen
Wir haben ein wichtiges Experiment 1959/60 gemacht, mit Hilfe und unter Leitung des großen Astrophysikers Max Born in Göttingen.
In Göttingen haben wir dann Eisen verdampft, wir mußten auf 3.450 Grad gehen, und wir haben Wasser verdampft unter Temperaturen von 700 bis 720 Grad. Die Anordnungen, die das Max Planck-Institut getroffen hatte waren so, daß durch einen 1,70 m hohen, schmalen Spalt von hochtemperaturfesten Quarzgläsern, die Dämpfe über ein Vacuum mit einer enormen Geschwindigkeit zwischen 1 und 1,5 Mach abgezogen wurden. Bei diesem Abziehen und bei den photographischen Aufnahmen die dort im Moment möglich waren, wurden Negativkristalle festgestellt.
Darunter versteht man, daß beim Verdampfen einer kristallinen Substanz, meinetwegen ein Mineral, im Dampf Löcher entstehen. Und diese Löcher haben die Gestalt des Kristalls außen im Normalzustand.
Das ist eine Realität.
Das wußten wir alle bereits, und wir haben nun geprüft, bleibt dieser Negativkristall in seiner Gestalt erhalten oder nicht? Und es zeigte sich auf der Leinwand und auf den späteren Aufnahmen, daß sowohl beim Wasser wie auch beim Eisen die hexagonale Negativkristallform sich in eine oktaedrische verwandelte. Dieses Eisen wurde verdichtet, in der Wiederverdichtung ist es gelungen ein Eisen herauszubekommen, das zu 40% oktaedrisch und zu 60% wiederum zurückfiel ins hexagonale.
Aber dieses Eisen konnte in keiner Weise chemisch mit Sauerstoff in Verbindung gebracht werden. Dieses Eisen nahm keinen Sauerstoff an und hatte überhaupt erst eine saure Reaktion bei ungefähr pH minus 2,5. Also eine Konzentration an Säurebelastung, die Sie sich kaum vorstellen können. Dieses Eisen war nicht zum Rosten zu bringen.



Experimentelle Beobachtung: Lymphwasser
Diese Situation führte dann zu weiteren Forschungen, die an der Universität Göttingen durchgeführt wurden. Es wurde Lymphwasser eingefroren. Das Lymphwasser kristallisierte oktaedrisch und nicht hexagonal. Es ist versucht worden oktaedrisches Eisen zu vergleichen mit dem feinsten Eisenbestandteil im Hämoglobin, sie wissen ja, daß das Eisen im Hämoglobin als Zentralatom sozusagen befeuert wird, sich in fortwährender Morphologie befindet, so wie beim Eisenhüttenmann im Tiegel, über die Pyrole - wenn Sie Pyrole aus dem Griechischen übersetzen, haben Sie also sozusagen vier zentrale Feuerwerke, die in ihrer Richtung auf das Eisenatom dieses Eisen keineswegs, wie man in der allgemeinen Medizin glaubt, in einem Zustand belassen oder annähernd in einen Zustand bringen wie das Eisen, das wir um uns herum haben.



Fazit:
Es begann hier etwas ganz Gewaltiges zu dämmern, was heute eben von der herrschenden Lehre zurückgehalten wird obwohl man das dort genauso weiß. Worauf will ich hinaus?
Eisen ist nicht Eisen, Wasser ist nicht Wasser, Sauerstoff ist nicht Sauerstoff, Kalk ist nicht Kalk, sondern die Qualität, das heißt, wie diese Stoffe sich verhalten, ob sie meinetwegen oxydieren, wann sie oxydieren, welche Festigkeiten sie haben, welche Belastungsfähigkeit, welche Bearbeitungsfähigkeit sie haben hängt ausschließlich davon ab, welche Gestalt innen oder außen ist, so daß der Begriff der Qualität mit dem Chemischen überhaupt nicht mehr abgedeckt werden kann, sondern daß der Begriff der Qualität ausschließlich abgedeckt werden kann mit der Wissenschaft um die Morphologie und um die Wirkung der Morphologie in Rückwirkung auf die Substanz. So wie das beim Eisen, so ist es bei allen Substanzen und bei allen Elementen die wir haben.

Die Inhalte und Ergebnisse bis heute sind nicht ausschlißlich unser Verdienst. Sehr viele Menschen haben dran gearbeitet und wir haben einen Anteil dazu gegeben, wir möchten nicht sagen, daß wir etwas allein gemacht haben, sondern wir haben daran mitgewirkt. Und das Ergebnis kommt immer, durch viele andere Gleichgesinnte oder anders oder ähnlich methodisch, aber sauber arbeitende Menschen, zustande. Und es ist das Ergebnis, das von ganz großer Bedeutung ist.

©Wilfried Hacheney, Januar 2006

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